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Robin Rhode (ZA) Rhode Works

  

Robin Rhode (geb. 1976) gehört zu jenen jüngeren Südafrikanern, die als Post-Apartheid-Generation bezeichnet werden. Was ihn permanent interessiert, ist die Kollision zwischen westlicher und südafrikanischer Moderne. Die Strassen in Johannisburg sind die Bühne, auf der er seine singuläre Kunst schafft. Rhode ist ein Senkrechtstarter, seine Spezialität ist die Kombination von Zeichnung und Performance. Er interagiert mit der zweidimensionalen Zeichnung, die er auf die Strassenmauern von Johannesburg bringt, um mit ihr dramatische Vorgänge zu inszenieren.

Mit Kreide zeichnet er Gegenstände auf eine Mauer, ein Klavier, ein Fahrrad, eine Kerze, ein Auto, einen Billardtisch, eine Skater-Bahn. Als Performer tritt er dann mit der Zeichnung in Interaktion, zündet das Klavier an, wechselt den Reifen des Autos, dreht mit dem Skateboard auf der Zeichnung seine Kurven. Diese Aktionen werden in diversen Sequenzen – bis zu 30 – gezeichnet und vollführt, mit teilweise hoch akrobatischen Gesten und Verrenkungen. Dann werden sie fotografiert oder gefilmt und so als Kunstwerk konserviert.

Der Schlüsselaspekt von Rhodes Kunst ist dieses Wechsel- oder Zusammenspiel von zwei und drei Dimensionen, von statischen, sich in Sequenzen entwickelnden Zeichnungen und dem bewegten Körper. Er eröffnet der Zeichnung neue Dimensionen; hinzu kommt das Zeitmoment, also die vierte Dimension. Rhodes Kunst ist eine virtuose Kombination aus Jugend- und Subkultur, Street-Art und Graffitikunst: hundertprozentig urbane Kunst und in ihrem Endprodukt ein Comic der edelsten Sorte.

Kunstmuseum Luzern

 

 

 



 

 

  

 

 



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